Der Kirchenchor St. Antonius zog in die voll besetzte Kirche zu seinem Adventskonzert ein. Zum Auftakt erschallte das Lied „O komm, o komm, Immanuel“ und löste einen Zauber aus, der über das ganze Konzert hinweg zu spüren war. Pater Johnson Puthuva begrüßte die Gäste mit besinnlichen Worten. „Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel O Herr“, sangen die Konzertbesucher. Besser kann man nicht beschreiben, was in dieser feierlichen Adventsstunde noch folgen sollte.

Die Spannbreite musikalischer Darbietungen war groß. Mit seinem Dirigenten Fraser Gartshore hatte der Chor ein abwechlungsreiches Repertoire einstudiert. Traditionellen Liedvorträgen wie „Es kommt ein Schiff geladen“ folgten neue geistliche Lieder wie „Komm Gott mit deiner Gnade“ und „singet fröhlich alle Zeit“. Ein weiteres junges Lied mit dem Titel „Der Müden Kraft“ untermalten vier junge Musikerinnen an Flöte und Oboe besonders schön.

Das englische Lied „God rest you merry Gentlemen“ und das erhebende „You Raise me Up“ begeisterten die Zuhörer. In gewohnter Weise bereicherte das Jugendorchester der Burgkapelle Hartenfels das Programm mit festlichen Liedern wie „Air“ von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldis „Winter“ aus der „Vier Jahreszeiten“. Weitere Höhepunkte dieses Auftritts waren die Beiträge „Swing into Christmas“, „Prayer“, „Tochter Zion“ und „Jingle Bells“.

Ein besonderes Bonbon hob sich der Chor bis zuletzt auf: Voll Herzblut und Freude erklang das Lied „weit, weit weg“. Es war eine musikalische Adventsstunde, die sowhol verzauberte und berührte als auch fröhlich beschwingte. (Westerwald Zeitung vom 13.12.2016)